BB-8 aus „Star Wars“ hat jetzt einen bösen Zwillingsbruder

BB-8 bekommt im neuen „Star Wars“-Film Konkurrenz vom Roboter BB-9E. Sphero bringt den Roboter schon vorher in die Kinderzimmer.

Auf der IFA 2017 hat der Roboterhersteller Sphero zusammen mit Disney einen neuen Charakter für „Star Wars: Die letzten Jedi“ vorgestellt: den Droiden BB-9E. Jedoch ist der einfach nur die böse Kopie des knuffigen BB-8.

Heute ist „Force Friday“, ein für Marketingzwecke erfundener „Star Wars“-Feiertag. Deshalb nutzt Disney die Gelegenheit, eine neue Figur aus dem nächsten Film „Die letzten Jedi“ vorzustellen: den bösen Zwillingsbruder des süßen Kugel-Droiden BB-8. Der heißt BB-9E, und es liegt nahe, dass E für Evil steht – nicht gerade subtil.

Damit wiederholt Disney etwas, das bereits aus den Comics bekannt ist. Die beliebtesten Droiden werden umgefärbt und dann dem Imperium zur Seite gestellt. In der Darth-Vader-Comic-Reihe bekam der Sith Lord gleich zwei neue Sidekicks: 0-0-0 und BT-1. Die waren im Prinzip der schwarze C-3PO und ein schwarzer R2-D2, mit einigen fiesen Upgrades wie Giftspritze und Raketenwerfer. Es würde wenig überraschen, wenn BB-9E im nächsten Film also der neue Gefährte von Kylo Ren werden sollte.

Schwarz, böse und trotzdem süß: der neue BB-9E von Sphero

Auf der IFA kündigte der Spielzeughersteller Sphero passend dazu einen neuen Mini-Roboter an. Es wird damit eine weitere Variante des klassischen Sphero-Balls geben. Dieses Mal – Überraschung! – in schwarz und im Look von BB-9E. Der Roboter kann wie auch sein Vorgänger per App durchs Zimmer gerollt werden, Hologramm-Nachrichten mit einer Augmented-Reality übermitteln und sogar ein bisschen programmiert werden, wie man es von Sphero SPRK+ kennt. Damit hebt er sich bis auf einige wenige Features kaum von seinem Vorgänger ab.

BB-9E hat drei kleine Lampen bekomme. Damit sieht er ein bisschen lebensechter aus – soweit ein Roboter lebensecht aussehen kann. Dazu kommt er neben der Ladestation mit einem zweiten Podest. Auf diesem kann BB-9E dann auf der Stelle rollen. Aber wozu? Für eine neue Funktion der App. In ihr können Nutzer drei verschiedene Raumschiffe aus der Egoperspektive erkunden. Und damit die Robo-Kugel dann nicht ständig gegen die reale Wand rollt, wird er einfach auf seine neue Station gesetzt. Insgesamt vier Orte gibt es zu erkunden: Darunter auch der Millennium Falke und ein Mega-Sternenzerstörer. Auch von BB-8 wird es eine neue Version mit diesen Upgrades geben.

Obwohl wir bei WIRED mit Spheros Robo-Bällen immer wieder viel Spaß hatten, kam uns die neuen Funktionen unnötig vor. Vor allem das Erforschen der Raumschiffe ist etwas, das man nach dem ersten Ausprobieren wohl nie wieder benutzt.

So sieht es aus, wenn man mit BB-9F durch die virtuellen Raumschiffe fährt

Sphero stellte außerdem auf der IFA eine neue Variante eines alten Klassikers vor: R2-D2. Der Droide hat dabei zum ersten Mal keine starren Beine, sondern bewegt sich ähnlich wie in den Filmen mit seinen Armen. Auch er wird über dieselbe App wie seine beiden Robo-Kumpels gesteuert und unterstützt alle neuen Funktionen.

Laut Sphero sollen die drei Droiden miteinander interagieren, wenn man sie auf Autopilot stellt. Diese Funktion wurde uns aber während der Demonstration nicht gezeigt.

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