Vergesst Black Mirror, jetzt kommen die Electric Dreams

Konkurrenz für Black Mirror: Basierend auf Philip K. Dicks Kurzgeschichten beeindruckt die Serie Electric Dreams mit alptraumhaften Episoden.

Die gefeierte TV-Serie „Black Mirror“ bekommt bald namhafte Konkurrenz. Der Breaking-Bad-Star Bryan Cranston produziert eine Anthologie-Serie, die auf Kurzgeschichten der Science-Fiction-Ikone Philip K. Dick basiert. Nun gibt es einen ersten Trailer, der es in sich hat.

Der Trailer ist exakt 2:22 Minuten lang – und öffnet darin die Bühne für fast alles, was das Sci-Fi-Genre zu bieten hat: Städte, die nicht existieren und irgendwie doch, Sterbende auf dem Weg zu fremden Planeten, Alien-Väter, mysteriöse Kapuzenmenschen. Electric Dreams ist eine Anthologie-Serie, die auf den Kurzgeschichten von Philip K. Dick basiert. Der Autor gilt als einer der profiliertesten und vielfältigsten Autoren des Science-Fiction-Genres. Insgesamt hat er 44 Romane veröffentlicht und 121 Kurzgeschichten verfasst. Filme wie Blade Runner, Total Recall oder auch die Amazon-Serie The Man in the High Castle basieren auf seinen Werken.

Nun also Electric Dreams. An dieser Anthologie arbeitet der durch Breaking Bad bekannt gewordene Schauspieler Bryan Cranston gemeinsam mit Amazon und dem britischen TV-Sender Channel 4. Im Stile der Netflix-Produktion Black Mirror soll in jeder der zehn Episoden eine abgeschlossene Geschichte erzählt werden, die auf jeweils einer von Dicks Kurzgeschichten basiert.

Ausgewählt haben die Produzenten unter anderem The Father-thing, in dem bei einem Kind allmählich die Überzeugung heranwächst, dass sein Vater durch einen außerirdischen Doppelgänger ersetzt wurde. In The Commuter entdeckt der Mitarbeiter einer Bahngesellschaft eine Stadt, die auf keiner Karte verzeichnet ist und eigentlich nicht existieren dürfte. In The Hood Maker sorgt wiederum eine wachsende Anzahl von Menschen mit Kapuzen für Unruhe in einer Nation, in der doch „niemand etwas zu verbergen“ haben soll. Und in The Impossible Planet unternimmt eine sterbende Dame eine Reise zu einem Planeten, der lediglich ein Mythos sei.

Die Geschichten von Philip K. Dick spielen oft mit Zweifeln an der Wahrhaftigkeit der Realität, dem Eindringen des Unbekannten in das kleinbürgerliche Leben oder der Überwachung. Wie verformen diese das Verhalten innerhalb einer Gesellschaft?! 

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